Als Sechsjähriger zog Carlos Iglésias 1960 mit seiner Mutter in die Schweiz, wo sein Vater gutbezahlte Arbeit gefunden hatte. Doch schon nach sechs Jahren kehrte die Familie nach Spanien zurück. Genau diese Geschichte verfilmte der erfolgreiche Schauspieler in seinem Debutfilm als Regisseur: unspektakulär, aber sympathisch.
Drollig sind sie schon, die beiden spanischen Freunde, die sich nur mit etwas Gepäck, Wegzehrung und Touristenvisa ausgerüstet, aber ohne Deutschkenntnisse, auf den Weg in ein Ostschweizer Dorf machen, in dem eine Firma Metallarbeiter sucht und ein Mehrfaches von dem bezahlt, das sie in Madrid verdienen. Martin lässt Frau und Kind zurück, Marcos seine patente Freundin, aber ihre miserabel bezahlten Stellen erlauben es ihnen nicht einmal, eigene Wohnungen zu mieten: sie müssen bei ihren Eltern wohnen. Die Wohnung von Martins Eltern hat wenig Tageslicht, und das Verhältnis zur Schwiegertochter ist, wie so häufig, gespannt. Logischerweise ist es Martins Frau, die ihm den Vorschlag macht, in der Schweiz zu arbeiten, denn sie möchte eine Eigentumswohnung in einer neuen Überbauung kaufen, deren Grundmauern gerade errichtet werden.
Land (Jahr): Spanien (2006)
Genre: Comedy, Drama
Filmlänge: 102min
Regie: Carlos Iglesias
Drehbuch: Carlos Iglesias
Kamera: Tote Trenas
Cast:
Isabel Blanco
Enrique Cazorla
Nieve de Medina
Enrique Escudero
Javier Gutiérrez
Carlos Iglesias
Carmen Rossi